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Club Shiba Inu de España: Ratgeber für empfohlene Züchter

· Updated 25. Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Der Club Shiba Inu de España (CSIE) veröffentlicht auf seiner Website keine offizielle, öffentliche Liste empfohlener Züchter. Stattdessen fungiert der Club als Anlaufstelle für die Rasse in Spanien und vermittelt Interessenten an sein Züchterverzeichnis, Rasseberater (asesores de raza) sowie an Veranstaltungen, auf denen man ethisch verantwortungsvolle Züchter direkt kontaktieren kann. Überprüfe jeden Züchter immer zuerst über den CSIE, bevor du dich entscheidest.

Club Shiba Inu de España: Ratgeber für empfohlene Züchter

Wenn du in Spanien einen Shiba-Inu-Welpen suchst, ist der Club Shiba Inu de España (CSIE) der natürliche Ausgangspunkt – du solltest jedoch von Anfang an wissen, dass der Club keine feste, öffentliche „Top-Züchter“-Liste führt, wie es einige nationale Kynologenverbände tun. Seine Rolle ist differenzierter: Er betreut die Rasse in Spanien, verwaltet die Eintragungen im Libro de Orígenes Español (LOE) und bringt Käufer mit Züchtern zusammen, die seinen Ethikkodex einhalten.

Im Folgenden erfährst du genau, wie das CSIE-System funktioniert, welche Fragen du jedem Züter stellen solltest, der eine CSIE-Mitgliedschaft beansprucht, und wie du ihn überprüfen kannst, bevor du zahlst.

Wie der CSIE dir tatsächlich hilft, einen Züchter zu finden

Der Club übernimmt drei Aufgaben, die für Käufer wichtig sind:

  • Führt ein Züchterverzeichnis von Mitgliedern, die seinen Ethikkodex unterzeichnet haben (beim RSCE registrierter Afijo).
  • Stellt Rasseberater (asesores de raza) bereit – erfahrene Züchter und Richter, die Fragen beantworten und in manchen Fällen auf geplante Würfe hinweisen können.
  • Organisiert rassespezifische Veranstaltungen (Monográficas, Matches und Spezialschauen), bei denen du Züchter persönlich kennenlernen und ihre Hunde live sehen kannst.

Kontaktiere den Club direkt über seine offiziellen Kanäle (Kontaktformular der Website, E-Mail oder Social Media) und fordere die aktuelle Züchterliste oder einen Rasseberater in deiner Autonomen Gemeinschaft an. Das ist der mit Abstand zuverlässigste Weg.

Der Ethikkodex des CSIE – was er verlangt

Vom Club gelistete Züchter müssen sich verpflichten:

  • Alle Würfe im LOE (Real Sociedad Canina de España) einzutragen – niemals nur in einem privaten oder alternativen Register.
  • Gesundheitsuntersuchungen bei den Zuchttieren durchzuführen: mindestens Hüften (OFA oder gleichwertig), Patella und CER-/ECVO-Augenuntersuchung. CHIC-konformes Screening ist der Maßstab.
  • Hunde erst nach dem empfohlenen Mindestalter zu verpaaren (in der Regel 18–24 Monate, nach Vorliegen der endgültigen Gesundheitsergebnisse).
  • Welpen frühestens nach 8–10 Wochen abzugeben, mit Mikrochip, Impfungen und Entwurmung, schriftlichem Vertrag und Gesundheitsgarantie.
  • Die lebenslange Verantwortung für den Welpen zu übernehmen (Rücknahmeklausel).
  • Die Anzahl der Würfe pro Hündin zu begrenzen und Überzüchtung zu vermeiden.

Wenn ein Züchter in Spanien eine CSIE-Mitgliedschaft beansprucht, dir aber keine LOE-Registriernummern der Elterntiere zeigen kann, geh weiter.

Warnzeichen, die jede „Club-Empfehlung“ aufheben

Auch innerhalb Spaniens sei vorsichtig bei:

  • Preisen deutlich unter 1.400 € – die aktuelle Marktpreisspanne für einen verantwortungsvoll gezüchteten Shiba Inu in Spanien liegt bei rund 1.800–3.500 €, bei Show-Qualität oder importierten Linien bei 4.000–5.000 €.
  • Keinen LOE-Papieren („mit RSCE-Pedigree“ ist bei einem vom Club empfohlenen Züchter nicht verhandelbar).
  • Mehreren gleichzeitig verfügbaren Würfen oder der gleichzeitigen Produktion mehrerer Rassen.
  • Fehlenden Gesundheitsergebnissen der Elterntiere (Hüften, Augen, Patella).
  • Widerwillen, dir die Zuchtstätte zu zeigen oder die Mutterhündin vorzustellen.
  • Verkauf an jeden, der eine Anzahlung leistet, ohne Fragen zu stellen.

Erwarteter Preis bei einem CSIE-anerkannten Züchter

Für einen LOE-eingetragenen Shiba-Inu-Welpen in Spanien von einem clubangegliederten Züchter kannst du ungefähr Folgendes erwarten:

  • Haustierqualität: 1.800–2.500 €
  • Zucht-/Showqualität: 2.800–3.500 €
  • Importierte japanische oder Champion-Linien: 4.000–5.000 €+

Alles deutlich darunter bedeutet meist, dass bei Gesundheitstests, Sozialisierung oder Abstammung gespart wurde.

Weitere seriöse Wege, wenn der CSIE keinen aktuellen Wurf hat

Wenn das Vereinsverzeichnis leer ist oder es eine lange Warteliste gibt (häufig bei Shibas mit kleiner Wurfgröße von 2–4 Welpen):

  • Wende dich direkt an den RSCE, um die Afijo-Registrierung eines Züchters zu überprüfen.
  • Schau dir den Cercle de Gossos de Raça de Catalunya oder andere regionale RSCE-angeschlossene Vereine an.
  • Besuche die CSIE Monográfica oder die World Dog Show / Madrid International Expo, um Züchter persönlich kennenzulernen.
  • Ziehe den Weg über eine Vermittlung oder ein Shiba-spezifisches Rescue in Spanien in Betracht (Schutzgebühr in der Regel 250–400 €).

Fazit

Es gibt keine einzelne „Club Shiba Inu de España empfohlene Züchter“-Liste, die du einfach kopieren kannst – aber der Club selbst ist die Empfehlungsmaschine. Kontaktiere den CSIE, frage nach einem Rasseberater, überprüfe jeden Züchter über die RSCE-LOE-Datenbank und vergewissere dich vor einer Entscheidung über die Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere. Ein seriöser spanischer Shiba-Züchter wird all diese Überprüfungen begrüßen; ein unseriöser wird einen Grund finden, ihnen auszuweichen.

FAQ

Veröffentlicht der Club Shiba Inu de España eine Liste empfohlener Züchter?

Keine feste öffentliche Liste. Der Club stellt ein Züchterverzeichnis von Mitgliedern bereit, die an seinen Ethikkodex gebunden sind, und kann dich mit einem Rasseberater (asesor de raza) verbinden. Du musst den CSIE direkt kontaktieren, um die aktuellen Namen zu erhalten.

Wie viel kostet ein Shiba-Inu-Welpe von einem CSIE-anerkannten Züchter?

Ungefähr 1.800–2.500 € für Haustierqualität und 2.800–3.500 € für Zucht-/Showqualität, wobei importierte oder Champion-Linien 4.000–5.000 € erreichen können. Preise deutlich unter 1.400 € sind ein Warnsignal.

Welche Unterlagen sollte ein CSIE-anerkannter Züchter aushändigen?

Ein LOE-Pedigree (Libro de Orígenes Español) vom RSCE, Mikrochip, Impfausweis, Entwurmungsnachweis, einen schriftlichen Kaufvertrag mit Gesundheitsgarantie und Rückkaufklausel sowie Kopien der Gesundheitsergebnisse der Elterntiere (Hüften, Patella, Augen).

Kann ich über den CSIE einen Shiba Inu aus einem anderen Land importieren?

Ja. CSIE und RSCE erkennen Pedigrees aus FCI-Mitgliedsländern an. Importierte Hunde müssen beim RSCE registriert werden, und der Züchter im Ausland sollte ebenfalls äquivalente Gesundheitsuntersuchungen (Hüften, Augen, Patella) sowie ethische Praktiken einhalten.

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