🐕ShibaWorld
Anmelden

Welpen-sicheres Zuhause für einen Shiba Inu: Vollständiger Sicherheitsleitfaden

· Updated 25. Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Shiba-Inu-Welpen sind neugierige, wendige Ausbruchskünstler mit starkem Jagdtrieb und einer Vorliebe fürs Kauen. Welpen-sicher machen bedeutet, jeden Raum mit Kindergittern abzusichern, giftige Lebensmittel und Pflanzen zu entfernen, Elektrokabel zu verstecken, Chemikalien wegzuschließen und alles, was klein genug zum Verschlucken ist, außer Reichweite zu lagern.

Welpen-sicheres Zuhause für einen Shiba Inu: Vollständiger Sicherheitsleitfaden

Einen Shiba-Inu-Welpen nach Hause zu holen ist aufregend, doch diese Rasse ist für ihre Größe ungewöhnlich clever, athletisch und „moutig“. Shibas können auf Arbeitsplatten springen, sich durch Spalten quetschen und mit den Pfoten Schränke öffnen. Eine solide Welpen-Schutz-Routine vor dem ersten Tag verhindert zerkautte Kabel, verschluckte Socken und Notfallbesuche beim Tierarzt.

Beginne mit dem raumweisen Abscannen

Geh dein Zuhause auf Welpen-Augenhöhe ab (etwa 30–38 cm über dem Boden). Hocke dich hin und schaue unter Möbel, hinter Vorhänge und entlang der Fußleisten. Was du siehst, sieht dein Shiba ebenfalls. Identifiziere und entferne:

  • Lose Elektrokabel in Reichweite
  • Kleine Gegenstände (Münzen, Haargummis, Gummibänder, Kinderspielzeug, Flaschenverschlüsse)
  • Zimmerpflanzen (viele sind giftig; Lilien, Efeutute, Philodendren und Sagopalmen sind besonders gefährlich)
  • Mülleimer ohne verschließbaren Deckel
  • Schuhe, Socken und Fernbedienungen in Schnüffelreichweite

Shibas sind berüchtigte Thekendieb-Künstler, sobald sie Thekenhöhe erreichen (sie können sich sogar als Welpen auf die Hinterbeine stellen), also lasse niemals Lebensmittel unbeaufsichtigt auf Küchenoberflächen.

Sichere Gefahrenquellen in Küche und Badezimmer

Küche und Badezimmer bergen die größten Welpengefahren. Bringe kindersichere Schlösser an allen Schränken an, die Reinigungsmittel, Medikamente oder Plastiktüten enthalten. Räume alle menschlichen Lebensmittel in Oberschränke oder eine verschlossene Speisekammer – Schokolade, Weintrauben, Zwiebeln, Xylit (in zuckerfreiem Kaugummi und Erdnussbutter), Knoblauch und Macadamianüsse sind für Hunde giftig.

Im Badezimmer halte den Toilettendeckel geschlossen (Stromschlag- und Chemikalienrisiko), verstaue Rasierer in Schubladen und lasse niemals Badezusätze am Wannenrand liegen. Stelle den Mülleimer in den Schrank oder verwende ein schweres, verschließbares Modell.

Sichere den Garten und Außenbereiche

Shibas sind berühmte Ausbruchskünstler mit starkem Jagdtrieb. Ein normaler 1,20-Meter-Zaun ist selten ausreichend. Sie können klettern, darunter durchbuddeln und überraschend hoch springen. Für die Gartensicherheit:

  • Verwende einen mindestens 1,50–1,80 Meter hohen, massiven Holz- oder Sichtschutzzaun
  • Grabe Maschendraht oder L-Fuß-Fechtung 30–60 cm tief entlang des Zauns ein, um das Graben zu verhindern
  • Überprüfe Tore auf Spalten, die breiter als 5 cm sind (Welpenköpfe passen durch überraschend kleine Löcher)
  • Entferne oder zäune Pools, Teiche und Whirlpools ein
  • Lagere Rasendünger, Schneckenkorn, Kakaomulch und Rattengift in verschlossenen Schuppen – diese sind für Hunde tödlich
  • Kontrolliere den Garten täglich auf Pilze, tote Wildtiere oder scharfe Gegenstände

Lasse einen Shiba-Welpen niemals unbeaufsichtigt im Freien, auch nicht in einem vollständig eingezäunten Garten.

Schaffe ein sicheres „Basislager“ im Haus

Beschränke den Bewegungsraum eines jungen Shibas mit einem Laufstall, einem Übungsgehege (x-pen) oder Kindergittern. Ein 1,20 x 1,20 m oder 1,20 x 1,80 m großes x-pen in einem viel frequentierten Raum gibt dem Welpen Bewegungsfreiheit, während er von Gefahrenzonen ferngehalten wird. Füge hinzu:

  • Eine passend große Box (24–30 Zoll für die meisten Shibas) mit tagsüber offener Tür
  • Eine waschbare Pipi-Unterlage oder ein Katzenklo für frühe Unfälle
  • Sichere Kauspielzeuge (Kong, Nylabone, Puzzle-Futterautomaten), um das Zahnen umzulenken
  • Frisches Wasser in einem auslaufsicheren Napf

Verwende die Box niemals als Strafe. Sie muss ein ruhiger Rückzugsort bleiben, an dem dein Shiba freiwillig schläft.

Meistere die „Shiba 500“ und die Zahnungsphase

Shiba-Welpen zwischen 8 Wochen und 6 Monaten durchlaufen zwei herausfordernde Phasen: die „Zoomies“ („Shiba 500“) und intensives Zahnen. Beide treiben sie zum Kauen, Beißen und Losrennen. Schütze dein Zuhause, indem du:

  • 5–7 Kauspielzeuge rotierst, damit dem Welpen nie langweilig wird
  • Vorhangschnüre und Jalousie-Zugbänder hochbindest oder abdeckst (Strangulationsgefahr)
  • Polstermöbelbeine mit Bitter-Apple-Spray einsprühst
  • Regale und Fernseher mit Sicherungen befestigst – kletternde Shibas können schwere Möbel umstoßen
  • Herabhängende Elektrokabel entfernst oder mit Kabelabdeckungen verschließt

Abschließende Checkliste vor der Welpen-Ankunft

Gehe die Checkliste vor dem Abholtag noch einmal durch:

  • Alle giftigen Pflanzen entfernt
  • Alle Chemikalien weggeschlossen
  • Alle kleinen Gegenstände vom Boden aufgehoben
  • Müll gesichert
  • Garten überprüft und verstärkt
  • x-pen, Box und Kindergitter aufgebaut
  • Tierarzttermin für die ersten 48–72 Stunden vereinbart

Ein gut vorbereitetes Zuhause ermöglicht es deinem Shiba Inu, sich auf das Bonden, Training und Heranwachsen zu dem selbstbewussten, reinlichen Begleiter zu konzentrieren, für den die Rasse so geliebt wird.

FAQ

Sind Shiba Inus schwieriger welpen-sicher zu machen als andere Rassen?

Ja. Shibas sind ungewöhnlich wendig, klettern früh auf Theken und haben einen starken Jagdtrieb und Fluchtinstinkt, sodass normales Baby-Sichern oft nicht ausreicht.

Welche Haushaltsgegenstände sind für einen Shiba-Welpen am gefährlichsten?

Elektrokabel, Humanmedikamente, Xylit (zuckerfreies Kaugummi), Schokolade, Weintrauben, Zwiebeln, Rattengift, Schneckenkorn, kleine verschluckbare Gegenstände sowie giftige Zimmerpflanzen wie Lilien, Efeutute und Sagopalmen.

Wie hoch kann ein Shiba Inu springen?

Ausgewachsene Shibas überspringen mühelos 1,20–1,50 Meter hohe Zäune, und motivierte Welpen können überraschende Höhen erklimmen, weshalb ein 1,50–1,80 Meter hoher, massiver Zaun empfohlen wird.

Sollte ich meinen Shiba-Inu-Welpen in eine Box geben?

Ja. Boxentraining funktioniert gut mit Shibas, da die Rasse von Natur aus reinlich und höhlenorientiert ist, und eine passend große Box von 24–30 Zoll hält einen zahnenten Welpen sicher, wenn er unbeaufsichtigt ist.

Weiterlesen